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Melanie Schmaler - jameda.de

Psychosomatische Beschwerden Augsburg: 
Körper und Psyche verstehen

Wenn Körper und Psyche zusammenspielen

Körper und Psyche stehen in enger Verbindung miteinander. Stress, anhaltende Belastungen, Ängste oder ungelöste Konflikte können sich deshalb nicht nur auf unser seelisches Wohlbefinden auswirken, sondern auch körperlich bemerkbar machen.

Unterschieden werden hierbei psychosomatische Beschwerden (mit medizinischem Befund, ärztlich festgestellt) und sogenannte somatoforme Beschwerden (ohne ärztlichen Befund, d.h. für die Symptome kann medizinisch keine körperliche Ursache gefunden werden). Häufig kann bei psychosomatischen oder somatoformen Beschwerden auch beobachtet werden, dass sich bestehende Beschwerden besonders in stressigen oder emotional belastenden Situationen verstärken.

In meiner Praxis in Augsburg unterstütze ich Sie dabei, mögliche Zusammenhänge zwischen körperlichem Erleben, psychischer Belastung und Ihrer aktuellen Lebenssituation besser zu verstehen und neue Möglichkeiten im Umgang damit zu entwickeln.

Was sind psychosomatische Beschwerden?

Der Begriff „psychosomatisch“ setzt sich aus Psyche (Seele) und Soma (Körper) zusammen. Er beschreibt das Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren.

Psychosomatische Beschwerden können tatsächlich medizinisch festgestellt werden, d.h. es gibt einen organischen bzw. körperlichen Befund, die Ursache wird aber in der Psyche vermutet bzw. mit psychischem Erleben in Verbindung gebracht. In Abgrenzung dazu kann bei den sogenannten somatoformen Beschwerden überhaupt keine organische Ursache ärztlicherseits festgestellt werden. Doch trotz fehlendem medizinischem Befund werden die Symptome dennoch erlebt und sind keineswegs "eingebildet". Aufgrund des fehlenden medizinischen Befunds haben Betroffene jedoch häufig schon einen langen Leidensweg hinter sich, da sie bereits viele Ärzte aufgesucht haben und nirgends eine organische Ursache gefunden werden kann.
Die erlebten Symptome - ob psychosomatisch oder somatoform - können den Alltag und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Gleichzeitig können psychische Belastungen körperliche Vorgänge beeinflussen. Dauerhafter Stress kann beispielsweise zu Muskelanspannung führen, die Verdauung beeinflussen oder das Herz-Kreislauf-System aktivieren.

Welche psychosomatischen Beschwerden können auftreten?

Psychische und emotionale Belastungen können sich auf ganz unterschiedliche Weise körperlich bemerkbar machen. Häufig berichten Betroffene beispielsweise über:

Magen- und Darmbeschwerden

Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsprobleme oder ein sogenannter nervöser Magen können sich insbesondere in belastenden oder stressigen Situationen verstärken.

Kopfschmerzen und Verspannungen

Anhaltende innere Anspannung kann sich auch in der Muskulatur zeigen. Verspannungen im Nacken-, Schulter- oder Rückenbereich sowie wiederkehrende Spannungskopfschmerzen können damit verbunden sein.

Herzklopfen und Herzrasen

Stress, Ängste und innere Unruhe können deutliche körperliche Reaktionen hervorrufen. Dazu können Herzklopfen, Herzrasen, ein Druckgefühl oder eine verstärkte Wahrnehmung des eigenen Herzschlags gehören.

Atembeschwerden und Engegefühl

Das Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können, ein Kloß im Hals oder ein Engegefühl können in angespannten Situationen auftreten und zusätzliche Unsicherheit oder Angst auslösen.

Schwindel und körperliche Unruhe

Schwindelgefühle, Zittern oder ein Gefühl körperlicher Instabilität können mit Stress und einer erhöhten inneren Anspannung zusammenhängen.

Schlafprobleme und Erschöpfung

Wenn Gedanken und Sorgen auch nachts nicht zur Ruhe kommen, kann erholsamer Schlaf zunehmend schwieriger werden. Anhaltende Belastungen können zudem mit Müdigkeit, Erschöpfung und verminderter Leistungsfähigkeit einhergehen.

Warum reagiert der Körper auf psychische Belastungen?

Unser Körper verfügt über ein komplexes Stresssystem, das uns in herausfordernden Situationen kurzfristig leistungsfähig macht. Herzschlag und Atmung verändern sich, die Muskulatur spannt sich an und der Körper stellt Energie bereit.

Problematisch kann es werden, wenn dieser Zustand über längere Zeit bestehen bleibt und ausreichende Phasen der Erholung fehlen.

Auch Gefühle, die über einen längeren Zeitraum keinen Raum bekommen, wiederkehrende Konflikte, hohe Ansprüche an sich selbst oder schwierige Lebenssituationen können zu einer dauerhaften inneren Anspannung beitragen.

Psychotherapeutische Unterstützung kann dabei helfen, diese Zusammenhänge zu erkennen und einen neuen Umgang mit Belastungen und körperlichen Reaktionen zu entwickeln.

Mögliche Themen unserer gemeinsamen Arbeit

Die Ursachen und Auslöser psychosomatischer Beschwerden sind individuell. 
Deshalb steht Ihre persönliche Situation im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit.

Mögliche Themen können sein:
Gemeinsam schauen wir darauf, welche Faktoren in Ihrem Leben möglicherweise eine Rolle spielen und welche Veränderungen Ihnen Entlastung bringen können.
Wichtiger Hinweis: Wenn Sie unter organischen bzw. körperlichen Beschwerden leiden, müssen diese ärztlich untersucht bzw. abgeklärt werden. Eine Therapie in meiner Praxis ersetzt nicht die Behandlung durch einen Arzt, sondern kann diese sinnvoll ergänzen.